Buchempfehlungen

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»Ein bisschen gleich ist nicht genug! Warum wir von Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit noch weit entfernt sind. Ein Weckruf«

Domscheit-Berg, Anke, Ein bisschen gleich ist nicht genug! Warum wir von Ge­schlech­ter­ge­rechtigkeit noch weit entfernt sind. Ein Weckruf, München: Heyne Verlag, 2015. 240 Seiten, 8,99 €, ISBN: 978-3453603110

[…] Anke Domscheit-Berg dagegen war mir schon vorher als Feministin ein Begriff als Befürworterin der Frau­en­quo­te. Wie man der Kurzbiografie am Anfang des Buches entnehmen kann, ist Anke Domscheit-Berg eine Frau, die bereits eine beachtliche Karriere u.a. bei Microsoft gemacht hatte, zwei eigene Un­ter­neh­men ge­grün­det hat und sich auf vielen Ebenen, u.a. für Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit engagiert. Besonders neugierig auf das Buch hat mich das Inhaltsverzeichnis gemacht, das vom Aufbau her sehr vielversprechend klingt, ebenso wie von der Sprache her. Das Inhaltsverzeichnis verspricht Fakten, eine Darstellung zu fehlender Ge­schlech­ter­ge­rech­tig­keit in der Arbeitswelt, der Politik, Bildung und Wissenschaft, Medien (Sexismus), ein Aufräumen mit Vorurteilen in der Schuldfrage und konkrete Lösungsvorschläge, gegliedert nach den verschiedenen Gruppen, die für Ge­schlech­ter­ge­rechtigkeit zuständig sind (Politik, Wirtschaft, Medien, Männer, Frauen). […] [weiterlesen]
Rezension von Isabel Busch M. A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Haus der FrauenGeschichte, Bonn), Juni 2015

»Oradour-sur-Glane - Wider das Vergessen«

Florence Hervé (Hg.), Martin Graf (Fotos), Oradour, Geschichte eines Massakers, Histoire d’un massacre, Köln 2014, 144 Seiten. ISBN: 978-3-89438-554-5, 18 €, www.hagalil.com | rezensiert v. Dr. Christiane Goldenstedt

„Wir haben dort das Allerliebste aus der Welt, das man als Zwanzigjährige hat, verloren: Vater, Mutter, Groß­mut­ter. Wir ver­dan­ken unser Leben dieser kleinen Truppe (…), die uns während dieser angstvollen Stunden ge­schützt hat, und vor allem unserem kleinen Papa, der uns den Rat gegeben hat.“ Das ist die Aussage von Jacqueline Pinède, die das Massaker von Oradour-sur-Glane vom 10. Juni 1944 mit ihren Geschwistern ü­ber­leb­te, weil ihr Vater ihnen den Rat gegeben hatte, sich unter einer Betontreppe an der Rückseite des Hotels Avril in Sicherheit zu bringen… [weiterlesen]

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Das HdFG in den sozialen Medien

Seit 2010 informieren wir Sie auf unserer Facebook- und Twitterseite über Veranstaltungen und Aktuelles rund um das HdFG und seit kurzem auch auf Instagram. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns folgen, »liken« und mitdiskutieren würden.

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Programm 2015

Wir möchten Sie gerne auf das Jahresprogramm 2015 aufmerksam machen. Unter Kalender finden Sie unsere Themenführungen, »Samstagsgeschichte(n)« (letzter Samstag im Monat) und Sonntags-Matinéen.

Unsere Öffnungszeiten: Mittwochs, 14:00 bis 19:00 Uhr. An allen Füh­rungs­samstagen hat das HdFG von 13.00 bis 17.00 Uhr für Sie geöffnet.

Überleben ist nicht genug - Von der Biografie zur Geschichte

Ursula Schröter, März 2015
Seit den 1970er Jahren gibt es ein wachsendes Interesse an bi­o­gra­fi­scher Literatur und an Biografieforschung (vgl. Kohli u.a. 1984). Das hätte, so meint Zygmunt Baumann bezogen auf Autobiografien, mit den Un­wäg­bar­kei­ten der Postmoderne zu tun. Die un­ürber­sicht­lich­en Ri­si­ken in der ge­gen­wär­ti­gen Ge­sell­schaft ließen die Men­schen nach der ei­ge­nen I­den­ti­tät, oft auch nach ei­ner Recht­fer­ti­gung für das ei­ge­ne Le­ben fra­gen (vgl. Bau­mann 1999). Sich­er­lich hat das gro­ße In­te­res­se an bi­o­gra­fischer Li­te­ra­tur auch imm­er da­mit zu tun, dass sich je­der Le­ser, je­de Le­se­rin als kom­pe­tent für die­ses The­ma be­trach­ten kann. Ei­ne Bi­o­gra­fie hat schließ­lich je­de(r), in­so­fern nicht un­be­dingt ähn­liche, aber ver­gleich­ba­re Er­in­ne­run­gen an das El­tern­haus, an die Schul­zeit, an die erste Liebe. [weiterlesen]

Das Haus der FrauenGeschichte

HdFG Das erste seiner Art in Deutschland

So kommentierte die Presse die Eröffnung des Hauses der FrauenGeschichte im Juni 2012. Hier­zu­lan­de gibt es noch kein Muse­um, in dem un­se­re Ge­schich­te von ih­ren Anfän­gen bis heu­te aus der Perspektive der Frau­en und ih­rer his­tori­schen Er­innerung erzählt wird. Das Haus der Frau­en­Ge­schich­te ist das erste und ein­zige Un­ter­neh­men die­ser Art in Deutsch­land.

Unsere Zielsetzung

Im Haus der FrauenGeschichte erfah­ren die Besu­che­rinnen und Besu­cher die Frau­en­Ge­schich­te als ei­ne Ge­schich­te der Ge­schlech­terbeziehun­gen und als ei­ne ent­schei­den­de his­tori­sche Kraft un­se­rer allgemei­nen Ge­schich­te.

Seit 1974 be­stimmt die­se Zielsetzung For­schung und Leh­re am ers­ten Lehr­stuhl für Frau­en­Ge­schich­te in Deutsch­land an der Universität Bonn. Die emeri­tier­te Lehr­stuhl­inhabe­rin Pro­fessorin Dr. An­nette Kuhn verfolgt weiterhin die­se Zielsetzung mit der privat­rechtli­chen und gemeinnützigen Annette-Kuhn-Stiftung, der Trägerin des Hauses der FrauenGeschichte.

„Erinnerung verpflichtet - Zukunft fordert“

Beim Gang durch die Dauerausstellung wird aus der frauengeschichtlichen Perspektive unsere Geschichte seit ihren frühgeschichtlichen Anfängen vor über 40 000 Jahren erfahrbar. Der Weg führt uns über die Hoch­kul­tu­ren im Mittelmeerraum nach Europa ins christliche Mittelalter und in die Moderne bis zum Wen­de­punkt in der Fran­zö­si­schen Revolution. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Frauenbewegungen in Europa, ihren Kampf um die Anerkennung der Menschenrechte als gleiche Rechte für Frauen und Männer und auf der Frauenpolitik in Deutsch­land von 1938 bis 1958. In dem Widerstand der Frauen werden Visionen und Konzepte für die eine Welt der Zukunft sichtbar.

Es gilt, im Sinne der demokratischen Ideale unserer europäischen Geschichte aus der Vergangenheit zu lernen. Hierzu brauchen wir die frauengeschichtliche Perspektive.

Angebote:

Das Haus der FrauenGeschichte stellt Räume für unterschiedliche Veranstaltungen, Lesungen, Tagungen, Work­shops, Schul­pro­jek­te und anderes mehr zur Verfügung. Ergebnisse der Schulprojekte werden im Rahmen der Dau­er­aus­stellung gezeigt und weiterentwickelt. Dies gilt für die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Eli­sa­beth-Selbert-Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg zu dem Thema „Gleichwertigkeit der Frauen in der de­mo­kra­ti­schen Gesellschaft“ (Leitung Dr. Ulrike Klens) und der Schulgruppe der Städtischen Gesamtschule Nettetal (Leitung OStR'in Julietta Breuer), die über ihre Studienfahrt nach Auschwitz berichtete. Diese Projektarbeit wurde in Partnerschaft mit der Stiftung ERINNERN ERMÖGLICHEN, Düsseldorf durchgeführt.

Neue Wege

Mit einem mediendidaktischen Lernprogramm mit moderner Technologie zum Thema „Frauenwiderstand in Deutschland im Zeitraum 1850-1958“ gehen wir neue Wege. Das von der Landeszentrale für politische Bildung NRW geförderte Lernprogramm soll es allen Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, sich in einer eigenständigen und kreativen Weise das Lernangebot des Hauses der FrauenGeschichte anzueignen und weiterzuentwickeln.

Landeszentrale für politische Bildung NRW

benefind.de - die Suchmaschine, die spendet

Wir benötigen Ihre Unterstützung: über die Suchmaschine benefind.de wird an die ausgewählte gemeinnützige Organisation für jede zweite Web-Suche ein Cent gespendet. Ab sofort ist die Annette-Kuhn-Stiftung als Trägerin des Hauses der FrauenGeschichte gelistet. Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Suchanfragen und wählen als zu unterstützende Organisation die Annette-Kuhn-Stiftung aus. Allen, die Mitsuchen und dadurch Spenden möchten, gilt unser herzlicher Dank. Bitte klicken Sie einfach das Benefind-Banner an.

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Raum 7: Weibliche Visionen der Einen Welt
1958 - heute
Raum 6: Frauenpolitik und Faschismus
1938 - 1958
Raum 5: Geschlechterdemokratie in Deutschland
1850 - 1938
Raum 4: Frauenbewegungen in Europa
1550 - 1850
Raum 3: Frauenwege in die Moderne
1350 - 1550
Raum 2: Frauen in der Begegnung der Kulturen
3000 v. Chr. - 1350 n. Chr.
Raum 1: Matriarchale Kulturen
40.000 - 3000 v. Chr.