Kriegsverbrechen an Frauen in Ostasien u. die Rolle der japanischen Frau­en­be­we­gung

Aus Anlaß der 70jährigen Wiederkehr des Endes des II. Weltkriegs am 8. Mai 1945 in Europa erinnerten Clara Wittköpper und Gera Kessler vom Haus der FrauenGeschichte an das Kriegsende im pazifischen Krieg, der erst im September 1945 zu Ende ging. In ihrem Vortrag vom 25. April 2015 im Rahmen der Reihe „Frieden für Frauen“ ging es um die Kriegsverbrechen des japanischen Militärs an den sog. „Trostfrauen“.
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Kriegsverbrechen an Frauen in Ostasien. Vortrag und Diskussion im Haus der FrauenGeschichte mit Gera Kessler und Clara Wittköpper. Bonn, im Mai 2015 (Fotonachweis: Haus der FrauenGeschichte, Bonn)

v.l.: Isabel Busch, wiss. Mitarbeiterin im HdFG, die Referentinnen Clara Wittköpper und Gera Kessler

NEU: die HdFG-KinderTour - »Von klein auf« - Familienleben in der Geschichte

Kinderführung durch das Haus der FrauenGeschichte spannend – „Rätsel“haft - interaktiv

Heute sind die Kinder die Hauptpersonen im Haus der FrauenGeschichte. Wie sah zum Beispiel das Kinderleben im Alten Rom aus oder im Mittelalter auf einer Burg, gingen die Kinder in der Antike in die Schule oder mussten sie schon arbeiten und überhaupt: was durften die Jungs und was die Mädchen? Wir gucken uns bei der HdFG-KinderTour ganz genau an, wie Kinder früher gelebt haben und wie überhaupt das Familienleben aussah. Vor allem nehmen wir das Leben der Frauen und Mädchen mal unter die Lupe, weil die in den Geschichtsbüchern immer so schlecht weg kommen. Denn es gab bestimmt auch Kaiserinnen und Königinnen oder mächtige Frauen und starke Mädchen. Über die Jungs erzählen wir aber auch, keine Sorge. Damit das Ganze richtig viel Spaß macht, gibt es zwischendurch Stationen, an denen ihr mitmachen könnt, Rätsel, die Ihr lösen müsst und 'ne Menge knifflige Quizfragen. Es wird also spannend bei der KinderTour, versprochen!! (Text: Cordula Dienst)

KinderTour am Samstag, 30.5.2015, 15 Uhr
Dauer: ca. 90 Minuten
Alter: Kinder von 8-12 Jahren
Kosten: 5 EUR
es führen: Cordula Dienst, Journalistin (verantwortlich) und Hanna Stelzer, HdFG
Voranmeldung unter: info [at] hdfg.de od. 0228-98 143 689 (ggf. AB)

Das HdFG in den sozialen Medien

Seit 2010 informieren wir Sie auf unserer Facebook- und Twitterseite über Veranstaltungen und Aktuelles rund um das HdFG und seit kurzem auch auf Instagram. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns folgen, »liken« und mitdiskutieren würden.

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Programm 2015

Wir möchten Sie gerne auf das Jahresprogramm 2015 aufmerksam machen. Unter Kalender finden Sie unsere Themenführungen, »Samstagsgeschichte(n)« (letzter Samstag im Monat) und Sonntags-Matinéen.

Unsere Öffnungszeiten: Mittwochs, 14:00 bis 19:00 Uhr. An allen Füh­rungs­samstagen hat das HdFG von 13.00 bis 17.00 Uhr für Sie geöffnet.

Überleben ist nicht genug - Von der Biografie zur Geschichte

Ursula Schröter, März 2015
Seit den 1970er Jahren gibt es ein wachsendes Interesse an bi­o­gra­fi­scher Literatur und an Biografieforschung (vgl. Kohli u.a. 1984). Das hätte, so meint Zygmunt Baumann bezogen auf Autobiografien, mit den Unwägbarkeiten der Postmoderne zu tun. Die unübersichtlichen Risiken in der gegenwärtigen Gesellschaft ließen die Menschen nach der eigenen Identität, oft auch nach einer Rechtfertigung für das eigene Leben fragen (vgl. Baumann 1999). Sicherlich hat das große Interesse an biografischer Literatur auch immer damit zu tun, dass sich jeder Leser, jede Leserin als kompetent für dieses Thema betrachten kann. Eine Biografie hat schließlich jede(r), insofern nicht unbedingt ähnliche, aber vergleichbare Erinnerungen an das Elternhaus, an die Schulzeit, an die erste Liebe. [weiterlesen]

Das Haus der FrauenGeschichte

HdFG Das erste seiner Art in Deutschland

So kommentierte die Presse die Eröffnung des Hauses der FrauenGeschichte im Juni 2012. Hier­zu­lan­de gibt es noch kein Muse­um, in dem un­se­re Ge­schich­te von ih­ren Anfän­gen bis heu­te aus der Perspektive der Frau­en und ih­rer his­tori­schen Er­innerung erzählt wird. Das Haus der Frau­en­Ge­schich­te ist das erste und ein­zige Un­ter­neh­men die­ser Art in Deutsch­land.

Unsere Zielsetzung

Im Haus der FrauenGeschichte erfah­ren die Besu­che­rinnen und Besu­cher die Frau­en­Ge­schich­te als ei­ne Ge­schich­te der Ge­schlech­terbeziehun­gen und als ei­ne ent­schei­den­de his­tori­sche Kraft un­se­rer allgemei­nen Ge­schich­te.

Seit 1974 be­stimmt die­se Zielsetzung For­schung und Leh­re am ers­ten Lehr­stuhl für Frau­en­Ge­schich­te in Deutsch­land an der Universität Bonn. Die emeri­tier­te Lehr­stuhl­inhabe­rin Pro­fessorin Dr. An­nette Kuhn verfolgt weiterhin die­se Zielsetzung mit der privat­rechtli­chen und gemeinnützigen Annette-Kuhn-Stiftung, der Trägerin des Hauses der FrauenGeschichte.

„Erinnerung verpflichtet - Zukunft fordert“

Beim Gang durch die Dauerausstellung wird aus der frauengeschichtlichen Perspektive unsere Geschichte seit ihren frühgeschichtlichen Anfängen vor über 40 000 Jahren erfahrbar. Der Weg führt uns über die Hochkulturen im Mittelmeerraum nach Europa ins christliche Mittelalter und in die Moderne bis zum Wendepunkt in der Fran­zö­si­schen Revolution. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Frauenbewegungen in Europa, ihren Kampf um die Anerkennung der Menschenrechte als gleiche Rechte für Frauen und Männer und auf der Frauenpolitik in Deutsch­land von 1938 bis 1958. In dem Widerstand der Frauen werden Visionen un Konzepte für die eine Welt der Zukunft sichtbar.

Es gilt, im Sinne der demokratischen Ideale unserer europäischen Geschichte aus der Vergangenheit zu lernen. Hierzu brauchen wir die frauengeschichtliche Perspektive.

Angebote:

Das Haus der FrauenGeschichte stellt Räume für unterschiedliche Veranstaltungen, Lesungen, Tagungen, Work­shops, Schul­pro­jek­te und anderes mehr zur Verfügung. Ergebnisse der Schulprojekte werden im Rahmen der Dau­er­aus­stellung gezeigt und weiterentwickelt. Dies gilt für die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Eli­sa­beth-Selbert-Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg zu dem Thema „Gleichwertigkeit der Frauen in der de­mo­kra­ti­schen Gesellschaft“ (Leitung Dr. Ulrike Klens) und der Schulgruppe der Städtischen Gesamtschule Nettetal (Leitung OStR'in Julietta Breuer), die über ihre Studienfahrt nach Auschwitz berichtete. Diese Projektarbeit wurde in Partnerschaft mit der Stiftung ERINNERN ERMÖGLICHEN, Düsseldorf durchgeführt.

Neue Wege

Mit einem mediendidaktischen Lernprogramm mit moderner Technologie zum Thema „Frauenwiderstand in Deutschland im Zeitraum 1850-1958“ gehen wir neue Wege. Das von der Landeszentrale für politische Bildung NRW geförderte Lernprogramm soll es allen Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, sich in einer eigenständigen und kreativen Weise das Lernangebot des Hauses der FrauenGeschichte anzueignen und weiterzuentwickeln.

Landeszentrale für politische Bildung NRW

benefind.de - die Suchmaschine, die spendet

Wir benötigen Ihre Unterstützung: über die Suchmaschine benefind.de wird an die ausgewählte gemeinnützige Organisation für jede zweite Web-Suche ein Cent gespendet. Ab sofort ist die Annette-Kuhn-Stiftung als Trägerin des Hauses der FrauenGeschichte gelistet. Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Suchanfragen und wählen als zu unterstützende Organisation die Annette-Kuhn-Stiftung aus. Allen, die Mitsuchen und dadurch Spenden möchten, gilt unser herzlicher Dank. Bitte klicken Sie einfach das Benefind-Banner an.

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Raum 7: Weibliche Visionen der Einen Welt
1958 - heute
Raum 6: Frauenpolitik und Faschismus
1938 - 1958
Raum 5: Geschlechterdemokratie in Deutschland
1850 - 1938
Raum 4: Frauenbewegungen in Europa
1550 - 1850
Raum 3: Frauenwege in die Moderne
1350 - 1550
Raum 2: Frauen in der Begegnung der Kulturen
3000 v. Chr. - 1350 n. Chr.
Raum 1: Matriarchale Kulturen
40.000 - 3000 v. Chr.