Trauer um Gabriele Zabel-Zottmann

Wir-die Mitarbeitenden des Hauses der FrauenGeschichte- trauern um unsere sehr geschätzte Mitarbeiterin Gabriele Zabel-Zottmann.

Gabriele war zwei Jahre lang aktiv in der Wissenschafts-AG „Bonner FrauenOrte“ und eine der Autorinnen für die gleichnamige Broschüre. Durch sie lernten wir die Fotografin Käthe Augenstein und den ersten weiblichen Linienflugkapitän der westlichen Welt, Rita Maiburg, kennen. Gabriele nahm an unseren gelegentlichen Stadtrundgängen als Referentin teil, indem sie mit der spannenden und berührenden Geschichte von Rita Maiburg den Abschluss der Rundgänge bildete.

Unvergessen bleibt auch ihr wertvoller Vortrag zu Leben und Werk der Künstlerin Hanne Darboven. Der alljährliche „Betriebsausflug“ des Teams sollte im Dezember 2015 in die Ausstellung zu Darboven in die Bundeskunsthalle in Bonn gehen. Mit dem kunsthistorischen Sachverstand von Gabriele, die es aber auch vermochte, ihren Inhalt für „Laien“ verständlich zu machen, hat sie uns die Tür geöffnet zum komplexen Werk der Hanne Darboven.

Gabriele ließ sich ihre gute Laune, die sie stets hierhin mitbrachte, nicht nehmen. Dafür, und für ihr wissenschaftliches Engagement, sind wir ihr sehr dankbar. Wir werden sie schmerzlich vermissen.

Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gelten ihren Angehörigen und FreundInnen.

Sonntags-Matinée am 19. November 2017

Einreise – Ausreise. Giriş – Çıkış. Eine deutsch-türkische Lebensreise

Lesung mit Kläre Koçyiğit

1954 treffen sie sich in Köln. Sie, ein 18 Jahre junges Mädchen aus dem Nachkriegsdeutschland. Er, ein 23-jähriger Student aus der Türkei. Die gemeinsame Lebensreise startet lange bevor es türkische Gastarbeiter in Deutschland gibt. Der „erste Türke Kölns“ nimmt seine Verlobte mit in das Istanbul der 1950er. Eine Geschichte zweier Kulturen. Eine historische Erzählung in Form einer Zeitreise.

Ort: Wolfstraße 41, 53111 Bonn (Altstadt)

Zeit: Sonntag, 19.11.2017, 11:30 Uhr

Eintritt: 7 Euro (erm. 5 Euro)
Eintritt kostenfrei für Mitglieder des HdFG­-För­der­ver­eins Baustein FrauenGeschichte e.V.

Vortrag von Lydia Benecke ein voller Erfolg

Lydia Benecke im HdFG
Lydia Benecke im HdFG (22.10.2017)

Ein ganz besonderer Vortrag bescherte dem HdFG am Sonntag, dem 22. Oktober 2017 ein volles Haus: Kriminalpsychologin Lydia Benecke sprach im Haus der FrauenGeschichte über das Thema Psychopathinnen – weibliche Täterinnen.

In ihrem Vortrag „PsychopathINNEN - Frauen als Täterinnen - Über die Psychologie des weiblichen Bösen“ analysierte Kriminalpsychologin und Straftätertherapeutin Lydia Benecke die neuesten Forschungsergebnisse zum Thema weibliche Psychopathie und zeigte an aktuellen und historischen Fällen die typischen Eigenschaften und Strategien psychopathischer Straftäterinnen auf.

Lydia Benecke arbeitet als Diplom-Psychologin mit Arbeitsschwerpunkt im Bereich der Gewalt- und Sexualstraftaten. Als Autorin hat sie mehrere kriminalpsychologische Bücher verfasst (u.a. „Auf dünnem Eis. Die Psychologie des Bösen“ und “Sadisten. Tödliche Liebe - Geschichten aus dem wahren Leben“).

Weitere Informationen zu Lydia Benecke finden Sie auf ihrer Webseite, benecke-psychology.com.

Bonner Frauen(orte) - von Adelheidis bis Witwe Zuntz
Die neue Broschüre des Hauses der FrauenGeschichte

Mitarbeiterinnen des Hauses der FrauenGeschichte legen eine Broschüre mit 26 Bonner Frauenportraits vor.

Zwei Jahre lang haben sich ehrenamtliche Mitarbeiterinnen des Hauses der FrauenGeschichte in einer Wissenschaftsgruppe mit Frauen der Bonner Geschichte beschäftigt. Das Ergebnis dieser Arbeit ist eine Broschüre, die in kurzen Portraits Einblick in 26 spannende Bonner Frauenbiografien bietet.

Diese Broschüre ist ab sofort hier bei uns im Haus der Frauengeschichte in der Wolfstraße 41 erhältlich. Durch die freundliche Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Bonn kann das Haus der Frauengeschichte die Broschüre kostenlos anbieten. Spenden sind selbstverständlich trotzdem willkommen.

Die Broschüre ist im Moment leider vergriffen, wird aber in Kürze wieder erhältlich sein.

Veranstaltungen 2. Halbjahr 2017

Wir möchten Sie gerne auf das Jahresprogramm 2017 aufmerksam machen. Unter Kalender finden Sie unsere Themenführungen, Lesungen und Sonntags-Matinéen.

Unsere Öffnungszeiten: Mittwochs, 14:00 bis 18:00 Uhr sowie an jedem letzten Samstag im Monat von 13.00 bis 17.00 Uhr.

Buchempfehlungen

»Norton, Elizabeth, The Lives Of Tudor Women«

Norton, Elizabeth, The Lives Of Tudor Women, London, United Kingdom: Head of Zeus, 2016, 416 Seiten, ISBN-13: 978-1784081768

Elizabeth Norton, eine Autorin, die sich bereits mehrfach mit der Tudor-Ära fachlich beschäftigt hat, widmet sich in diesem Werk den Frauen, die in England unter der Tudor-Dynastie gelebt haben.

Rezension von Isabel Busch M. A.

Diese und weitere Rezensionen finden Sie auf unserer Seite Buchempfehlungen HdFG Buchempfehlungen.

First Lady Daniela Schadt besucht Haus der FrauenGeschichte

Annette Kuhn im Gespräch mit Daniela Schadt   Wie man Frauengeschichte sichtbar machen kann und was es mit der Spirale der Zeit auf sich hat, davon überzeugte sich Deutsch­lands First Lady Daniela Schadt bei ihrem Besuch im Bonner Haus der Frau­en­Ge­schich­te am 01. September 2015 höchst persönlich. Während ihres knapp zweistündigen Aufenthalts sprach Frau Schadt mit Stifterin Annette Kuhn und den anwesenden ehrenamt­lichen Mitarbeiterinnen über die Ge­schich­te und Phi­lo­so­phie des Hauses, die Bedeutung von Frauengeschichte sowie die Rolle des Ehrenamtes. weiterlesen

s. auch Bericht auf der Seite des Bundespräsidialamtes unter: externer Link

Foto: Stifterin Prof. Annette Kuhn im Gespräch mit Daniela Schadt (v.l.)

Das HdFG in den sozialen Medien

Seit 2010 informieren wir Sie auf unserer Facebook- und Twitterseite über Veranstaltungen und Aktuelles rund um das HdFG und seit kurzem auch auf Instagram. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns folgen, »liken« und mitdiskutieren würden.

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Raum 7: Weibliche Visionen der Einen Welt
1958 - heute
Raum 6: Frauenpolitik und Faschismus
1938 - 1958
Raum 5: Geschlechterdemokratie in Deutschland
1850 - 1938
Raum 4: Frauenbewegungen in Europa
1550 - 1850
Raum 3: Frauenwege in die Moderne
1350 - 1550
Raum 2: Frauen in der Begegnung der Kulturen
3000 v. Chr. - 1350 n. Chr.
Raum 1: Matriarchale Kulturen
40.000 - 3000 v. Chr.