Frauenstadtrundgang des HdFG ein voller Erfolg

     
 

Am Sonntag, den 19.06.2016 veranstaltete das HdFG im Rahmen der Zukunftswerkstatt "Frauen in Bewegung +20" einen Frauenstadtrundgang durch Bonn. Der kostenlose Rundgang war ein voller Erfolg – um die 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer versammelten sich, um mehr über all die Frauen zu erfahren, die in Bonn ihre Spuren hinterlassen haben. Die Führung wurde von der Wissenschaftsgruppe des HdFG konzipiert, die sich mit Frauen beschäftigt, die mit Bonn in Verbindung stehen. Eine Broschüre zu dem Thema, die in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsstelle Bonns veröffentlicht werden wird, ist in Arbeit. weiterlesen

Frauenstadtrundgang des HdFG

     
  Wir laden Sie ein!

Im Rahmen der Zukunftswerkstatt "Frauen in Bewegung +20" veranstaltet das Haus der FrauenGeschichte am 19. Juni einen Stadtrundgang durch die Bonner Innenstadt. Auf diesem Rundgang stellen Mitarbeiterinnen des HdFG verschiedene Frauen der Bonner Geschichte vor. Bei der Zukunftswerkstatt "Frauen in Bewegung +20" handelt es sich um eine mehrtägige Konferenz des internationalen Frauenzentrums Bonn e.V. (ifz) und verschiedenen weiteren Organisationen. Anlass ist das 20-jährige Jubiläum der Weltfrauenkonferenz in Peking (September 1995).


Wann: Sonntag, der 19. Juni 2016, 12:00 bis ca. 13:30
Wo: Start am Eingang zur Hauptpost
Die Teilnahme ist kostenlos.

Flyer der Zukunftswerkstatt "Frauen in Bewegung +20": weiterlesen
Weitere Informationen auch auf der Webseite des ifz: externer Link
Für Fragen zum Stadtrundgang: 0228-98143689 (AB) oder buero [at] hdfg.de.

First Lady Daniela Schadt besucht Haus der FrauenGeschichte

     
Annette Kuhn im Gespräch mit Daniela Schadt   Wie man Frauengeschichte sichtbar machen kann und was es mit der Spirale der Zeit auf sich hat, davon überzeugte sich Deutsch­lands First Lady Daniela Schadt bei ihrem Besuch im Bonner Haus der Frau­en­Ge­schich­te am 01. September 2015 höchst persönlich. Während ihres knapp zweistündigen Aufenthalts sprach Frau Schadt mit Stifterin Annette Kuhn und den anwesenden ehrenamt­lichen Mitarbeiterinnen über die Ge­schich­te und Phi­lo­so­phie des Hauses, die Bedeutung von Frauengeschichte sowie die Rolle des Ehrenamtes. weiterlesen

s. auch Bericht auf der Seite des Bundespräsidialamtes unter: externer Link

Foto: Stifterin Prof. Annette Kuhn im Gespräch mit Daniela Schadt (v.l.)

Buchempfehlungen

Rezensionen lesen Sie auf unserer neuen Seite Buchempfehlungen.

»Die neuen Frauen. Revolution im Kaiserreich: 1900-1914«

Beuys, Barbara, Die neuen Frauen. Revolution im Kaiserreich:1900-1914, München: Carl Hanser Verlag, 2014 384 Seiten, 24,90 € , ISBN-13: 978-3446244917

Barbara Beuys beschäftigt sich mit der Entwicklung der sogenannten „ersten Frauenbewegung“ („first-wave fe­mi­nism“), hauptsächlich anhand mehrerer Einzelbeispiele von Frauen, die sie im Verlauf ihres Buchs immer wieder aufgreift (z.B. Clara Immerwahr/Haber) und in einen gesamtpolitischen/ -sozialen Kontext stellt. […] Barbara Beuys hat ein Werk geschaffen, das anschaulich die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen für Frauen (von Frauen) von 1848 bis 1914 nachzeichnet. […] Das Herzstück bilden die Biografien der vielen Frauen, die vielschichtig sind und die Komplexität von Frau­en­le­ben aufzeigen. Dabei beschreibt sie nicht nur anschaulich diese Biografien, sondern lässt die Frauen mit Zitaten selbst zu Wort kommen (frei nach Christa Wolfs Kassandra: „Mit meiner eigenen Stimme sprechen, das Äu­ßers­te. Mehr, andres, habe ich nicht gewollt“). [weiterlesen]

Rezension von Isabel Busch M. A. (wissenschaftliche Mitarbeiterin im Haus der FrauenGeschichte, Bonn), November 2015

»Oradour-sur-Glane - Wider das Vergessen«

Florence Hervé (Hg.), Martin Graf (Fotos), Oradour, Geschichte eines Massakers, Histoire d’un massacre, Köln 2014, 144 Seiten. ISBN: 978-3-89438-554-5, 18 €, www.hagalil.com | rezensiert v. Dr. Christiane Goldenstedt

„Wir haben dort das Allerliebste aus der Welt, das man als Zwanzigjährige hat, verloren: Vater, Mutter, Groß­mut­ter. Wir ver­dan­ken unser Leben dieser kleinen Truppe (…), die uns während dieser angstvollen Stunden ge­schützt hat, und vor allem unserem kleinen Papa, der uns den Rat gegeben hat.“ Das ist die Aussage von Jacqueline Pinède, die das Massaker von Oradour-sur-Glane vom 10. Juni 1944 mit ihren Geschwistern ü­ber­leb­te, weil ihr Vater ihnen den Rat gegeben hatte, sich unter einer Betontreppe an der Rückseite des Hotels Avril in Sicherheit zu bringen… [weiterlesen]

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Das HdFG in den sozialen Medien

Seit 2010 informieren wir Sie auf unserer Facebook- und Twitterseite über Veranstaltungen und Aktuelles rund um das HdFG und seit kurzem auch auf Instagram. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns folgen, »liken« und mitdiskutieren würden.

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Programm 2016

Wir möchten Sie gerne auf das Jahresprogramm 2016 aufmerksam machen. Unter Kalender finden Sie unsere Themenführungen, Lesungen und Sonntags-Matinéen.

Unsere Öffnungszeiten: Mittwochs, 14:00 bis 18:00 Uhr sowie an jedem letzten Samstag im Monat von 13.00 bis 17.00 Uhr.

Überleben ist nicht genug - Von der Biografie zur Geschichte

Von Ursula Schröter, März 2015
Seit den 1970er Jahren gibt es ein wachsendes Interesse an bi­o­gra­fi­scher Literatur und an Biografieforschung (vgl. Kohli u.a. 1984). Das hätte, so meint Zygmunt Baumann bezogen auf Autobiografien, mit den Un­wäg­bar­kei­ten der Postmoderne zu tun. Die un­ürber­sicht­lich­en Ri­si­ken in der ge­gen­wär­ti­gen Ge­sell­schaft ließen die Men­schen nach der ei­ge­nen I­den­ti­tät, oft auch nach ei­ner Recht­fer­ti­gung für das ei­ge­ne Le­ben fra­gen (vgl. Bau­mann 1999). Sich­er­lich hat das gro­ße In­te­res­se an bi­o­gra­fischer Li­te­ra­tur auch imm­er da­mit zu tun, dass sich je­der Le­ser, je­de Le­se­rin als kom­pe­tent für die­ses The­ma be­trach­ten kann. Ei­ne Bi­o­gra­fie hat schließ­lich je­de(r), in­so­fern nicht un­be­dingt ähn­liche, aber ver­gleich­ba­re Er­in­ne­run­gen an das El­tern­haus, an die Schul­zeit, an die erste Liebe. [weiterlesen]

Das Haus der FrauenGeschichte

HdFG Das erste seiner Art in Deutschland

So kommentierte die Presse die Eröffnung des Hauses der FrauenGeschichte im Juni 2012. Hier­zu­lan­de gibt es noch kein Muse­um, in dem un­se­re Ge­schich­te von ih­ren Anfän­gen bis heu­te aus der Perspektive der Frau­en und ih­rer his­tori­schen Er­innerung erzählt wird. Das Haus der Frau­en­Ge­schich­te ist das erste und ein­zige Un­ter­neh­men die­ser Art in Deutsch­land.

Unsere Zielsetzung

Im Haus der FrauenGeschichte erfah­ren die Besu­che­rinnen und Besu­cher die FrauenGeschichte als ei;ne Geschichte der Geschlechterbeziehun&gen und als eine entscheidende historische Kraft unserer allgemeinen Geschichte.

Seit 1974 bestimmt diese Zielsetzung Forschung und Lehre am ersten Lehrstuhl für Frauen­Geschichte in Deutschland an der Universität Bonn. Die emeritierte Lehrstuhlinhaberin Professorin Dr. Annette Kuhn verfolgt weiterhin diese Zielsetzung mit der privatrechtlichen und gemeinnützigen Annette-Kuhn-Stiftung, der Trägerin des Hauses der FrauenGeschichte.

„Erinnerung verpflichtet - Zukunft fordert“

Beim Gang durch die Dauerausstellung wird aus der frauengeschichtlichen Perspektive unsere Geschichte seit ihren frühgeschichtlichen Anfängen vor über 40 000 Jahren erfahrbar. Der Weg führt uns über die Hoch­kul­tu­ren im Mittelmeerraum nach Europa ins christliche Mittelalter und in die Moderne bis zum Wen­de­punkt in der Fran­zö­si­schen Revolution. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf den Frauenbewegungen in Europa, ihren Kampf um die Anerkennung der Menschenrechte als gleiche Rechte für Frauen und Männer und auf der Frauenpolitik in Deutsch­land von 1938 bis 1958. In dem Widerstand der Frauen werden Visionen und Konzepte für die eine Welt der Zukunft sichtbar.

Es gilt, im Sinne der demokratischen Ideale unserer europäischen Geschichte aus der Vergangenheit zu lernen. Hierzu brauchen wir die frauengeschichtliche Perspektive.

Angebote:

Das Haus der FrauenGeschichte stellt Räume für unterschiedliche Veranstaltungen, Lesungen, Tagungen, Work­shops, Schulprojekte und anderes mehr zur Verfügung. Ergebnisse der Schulprojekte werden im Rahmen der Dauerausstellung gezeigt und weiterentwickelt. Dies gilt für die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler der Elisabeth-Selbert-Gesamtschule Bonn-Bad Godesberg zu dem Thema „Gleichwertigkeit der Frauen in der demokratischen Gesellschaft“ (Leitung Dr. Ulrike Klens) und der Schulgruppe der Städtischen Gesamtschule Nettetal (Leitung OStR'in Julietta Breuer), die über ihre Studienfahrt nach Auschwitz berichtete. Diese Projektarbeit wurde in Partnerschaft mit der Stiftung ERINNERN ERMÖGLICHEN, Düsseldorf durchgeführt.

Neue Wege

Mit einem mediendidaktischen Lernprogramm mit moderner Technologie zum Thema „Frauenwiderstand in Deutschland im Zeitraum 1850-1958“ gehen wir neue Wege. Das von der Landeszentrale für politische Bildung NRW geförderte Lernprogramm soll es allen Besucherinnen und Besuchern ermöglichen, sich in einer eigenständigen und kreativen Weise das Lernangebot des Hauses der FrauenGeschichte anzueignen und weiterzuentwickeln.

Landeszentrale für politische Bildung NRW

benefind.de - die Suchmaschine, die spendet

Wir benötigen Ihre Unterstützung: über die Suchmaschine benefind.de wird an die ausgewählte gemeinnützige Organisation für jede zweite Web-Suche ein Cent gespendet. Ab sofort ist die Annette-Kuhn-Stiftung als Trägerin des Hauses der FrauenGeschichte gelistet. Bitte unterstützen Sie uns durch Ihre Suchanfragen und wählen als zu unterstützende Organisation die Annette-Kuhn-Stiftung aus. Allen, die Mitsuchen und dadurch Spenden möchten, gilt unser herzlicher Dank. Bitte klicken Sie einfach das Benefind-Banner an.

benefind.de - Sie suchen, wir spenden.

Raum 7: Weibliche Visionen der Einen Welt
1958 - heute
Raum 6: Frauenpolitik und Faschismus
1938 - 1958
Raum 5: Geschlechterdemokratie in Deutschland
1850 - 1938
Raum 4: Frauenbewegungen in Europa
1550 - 1850
Raum 3: Frauenwege in die Moderne
1350 - 1550
Raum 2: Frauen in der Begegnung der Kulturen
3000 v. Chr. - 1350 n. Chr.
Raum 1: Matriarchale Kulturen
40.000 - 3000 v. Chr.